Ob Bart oder nicht, das ist sicherlich Geschmacksache. Abe nicht nur das: Es ist auch eine modische Frage. Immer noch gilt der Bart als absolut angesagt. Immerhin jeder dritte Deutsche trägt einen Drei-Tage-Bart, jeder fünfte sogar einen Vollbart. Ziegenbart und Koteletten hingegen stehen derzeit nicht mehr ganz so hoch im Kurs.

Dennoch gilt: egal, welche Länge und welche Form er hat, ein Bart sollte unbedingt gepflegt aussehen und immer wieder geschnitten werden. Dafür eignet sich der Elektrorasierer besonders gut. Er ist einfach zu handhaben und wenn es sich um ein modernes Modell handelt, kann man damit nicht nur trocken, sondern auch nass rasieren.

Mehr als 50% der Männer wählt zur Rasur einen Elektrorasierer, allerdings muss man für ein wirklich gutes Modell – je nachdem, was er können soll – schon mal 100 Euro hinblättern. Je komfortabler der Rasierer ist, desto teurer wird er, soviel ist klar. Wichtige Aspekte vor dem Kauf sind die Frage, wie lange die Akkus halten wollen, wie gründlich die Rasur sein soll und ob der Elektrorasierer auch unter der Dusche verwendet werden soll. Einen sehr guten Überblick findest du hier.

Zwei Arten von Elektrorasierer

Schwerpunktmäßig gibt es Elektrorasierer in zwei Varianten zu kaufen: Einmal als Rotations- und einmal als Folienrasierer. Keine Sorge, die heutigen Modelle zeichnen sich fast alle durch eine sehr lange Akkulaufzeit aus und ermöglichen eine saubere Rasur und einen exakten Schnitt.

Der Vorteil eines Folienrasiers ist der, dass er für besonders empfindliche Haut perfekt geeignet ist und konturierte Gesichter ermöglicht. Rotationsrasierer hingegen sind leise und ermöglichen ein Rasieren in alle Richtungen. Einige neue Modelle erkennen sogar die Dicke des Barts und passen ihre Motorenleistung dementsprechend an.

Der Scherkopf

Es gibt aber auch Unterschiede bei den Scherköpfen. Einige sind nur in einem bestimmten Gradbereich schwenkbar, andere wiederum komplett. Letztere sind aber verständlicherweise etwas teurer, was in der Regel auch berechtigt ist. Allerdings bedeutet auch hier nicht immer teuer gleich besser.

Je mehr Komfort, desto teurer wird es

Das ist auch klar: wenn der Rasierer maximalen Komfort ermöglicht, kostet das eben sein Geld. Manche Rasierer haben gleich eine Reinigungsstation dabei, in der sich eine alkoholische Flüssigkeit befindet, was eine hygienischere Reinigung ermöglicht als vergleichsweise mit Wasser. Nach der Rasur wird der Elektrorasierer einfach auf die Station zurückgestellt, der Rest erledigt sich dann von ganz alleine. Allerdings bringt dieser Komfort auch Folgekosten mit sich: für diese Reinigung benötigt man nämlich spezielle Kartuschen, die immer mal wieder nachgekauft werden müssen.

Und natürlich gibt es für die modernen Elektrorasierer auch eine ganze Menge an Zubehör wie diverse Trimmer Aufsätze, die es ermöglichen, auf ganz bestimmte Bartstylings besser eingehen zu können.

Bei besonders empfindlicher Haut sind Modelle mit Kühlfunktion ideal; wenn es schnell gehen muss, kann eine Schnellladefunktion eine gute Wahl sein. Wer flexibel sein will, sollte ein Modell wählen, welches sowohl im Akku- als auch im Netzbetrieb verwendet werden kann.

An der Bartpflege nicht sparen!

Es wird von vielen Männern unterschätzt: ein Bart braucht Pflege. Je voller er ist, desto mehr Pflege nimmt er in Anspruch. Nur rasieren reicht da sogar oftmals gar nicht aus. Deswegen sind Utensilien wie eine Bartschere, Öl, Wachs und ein Bartkamm unverzichtbar für Bartträger. Nur dann sieht ein langer, voller Bart nicht ungepflegt aus und genau das ist schließlich wichtig.

Lieber nass- oder lieber trockenrasieren?

Nass oder trocken – das ist die große Frage, an der sich immer wieder die Geister scheiden. Es gibt sie jedoch nicht, die perfekte Methode für jeden Mann und für jede Haut. Beide Varianten haben nämlich ihre Vor- und Nachteile.

Wer es bequem haben will und wenn es schnell gehen soll, dann ist eine Trockenrasur das Einfachste. Hierfür einfach ein Preshave auftragen und schon kann es losgehen mit der Rasur. Pluspunkt: das Verletzungsrisiko ist geringer als bei einer Nassrasur. Auch für Männer mit empfindlicher Haut ist eine Trockenrasur eher zu empfehlen.

Jedoch gibt es bei der Trockenrasur auch Nachteile. Ganz so gründlich wie bei der Nassrasur ist das Ergebnis nämlich nicht. Ein paar Haarstummel bleiben stehen, was bedeutet, dass die nächste Rasur schneller wieder fällig wird.

Eine Nassrasur ist also gründlicher als eine Trockenrasur. Die Rasierklingen können sich hierbei der Gesichtsform perfekt anpassen. Meistens erfolgt eine Nassrasur unmittelbar nach der Dusche, denn dann sind die Haar nass und lassen sich besser stutzen. Wer eine besonders empfindliche Haut hat, sollte aber doch besser auf eine Trockenrasur zurückgreifen.

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