Grundlegend sei zu sagen, dass das erste Ausschlusskriterium meistens die Preiskategorie ist. Denn je nach dem wie viel man ausgeben möchte oder wie groß das Budget ist, hilft auch bei der Entscheidung, ob man besser in der Drogerie, in der Apotheke oder Parfümerie aufgehoben ist. Nicht selten werden in teurerer Kosmetik auch hochwertigere Ingredienzien, wie beispielsweise in Produkten von Shiseido, verarbeitet. Oftmals ist allerdings auch die Marke oder eine besondere Verpackung ein Faktor, der den Preis in die Höhe treiben können.

Die eigenen Bedürfnisse

Neben dem Preis ist natürlich auch die eigene Haut- und Haarbeschaffenheit ausschlaggebend für die treffende Auswahl. Feuchtigkeitsspendendes Cremes und Balsame für trockene Haare und Haut oder ein ausgleichendes Tonikum für fettige Kopfhaut und Mischhaut. Generell sei aber zu sagen je empfindlicher desto hochwertiger und reiner sollten die Pflege- und Beautyprodukte, wie die der Marke L’Occitane, von den Inhaltsstoffen sein.

Die Zusammensetzung und Auflistung

Als Faustregel sei zu erwähnen, dass es sich in etwa wie mit den Lebensmitteln verhält: Je ausführlicher und klarer die Auflistung, desto weniger Füllstoffe und andere unerwünschte Inhaltsstoffe sind vertreten. Zugesetztes Parfum kann gerade bei empfindlichen Hauttypen zu unangenehmen Reaktionen wie Juckreiz, Rötungen und Reizungen führen. Mineralöle sind ebenfalls in vielen Kosmetika zu finden und sind mehr oder minder als Füllstoffe in Gebrauch, ist es nicht nur im nachhaltigen Sinne unvorteilhaft. Besser sind Beauty Produkte mit möglichst hohem Grad an reinen Ingredienzien, welche zum Beispiel in vielen Naturkosmetika vertreten sind. Je weiter oben die Inhaltsstoffe in der Liste stehen, desto höher ist der prozentuale Anteil eben dieser in dem vorliegenden Produkt.

Umwelt, Gütesiegel und Tierschutz

Für viele steht der Tierschutz mittlerweile ganz weit vorn und es wird zunehmend darauf geachtet, dass die Beauty Produkte nicht an Tieren getestet wurden. Abzeichen wie BDIH, Vegan society, NaTrue oder des bekannten leaping Bunny, der auch tatsächlich auf vielen Drogerieartikeln zu finden ist. Zu beobachten ist auch, dass sich immer mehr Firmen aller Preiskategorien von Tierversuchen stark distanzieren oder den Kampf dagegen unterstützen und sich zudem von PETA als crueltyfree zertifizieren lassen.

Ebenfalls ist die Verpackung oft ein wichtiger und entscheidender Faktor: Je weniger Plastik und Pappe für die Verpackung verwendet wird, desto umweltfreundlicher ist sie. Auch die Verwendung von Plastik aus recycelten Flaschen oder Recyclingpappe findet immer mehr Anklang und somit reagieren auch die Hersteller zunehmend auf diese Kundenwünsche.