Viele Betroffene kennen die unangenehmen Symptome, die mit einer Blasenentzündung verknüpft sind. Angefangen bei Schmerzen im Unterleib über ein Brennen beim Wasserlassen bis hin zu Blutbeimengungen, die den Urin rot färben. Tatsächlich gibt es keine spezielle Altersgruppe, die für eine Blasenentzündung „prädestiniert“ ist.

Ist eine Blasenentzündung das neue Volksleiden?

Jeder kann unter der so genannten Zystitis leiden. Selbst Kinder können betroffenen sein und Tierhalter wissen, dass nicht einmal unsere vierbeinigen Freunde davon verschont bleiben. Erfahrungsgemäß** klagen Betroffene oftmals über Brennen beim Wasserlassen, den ständigen Drang auf die Toilette zu müssen und auch teilweise Blut im Urin.

Freilich tritt eine Blasenentzündung beim Mann seltener als bei Frauen und Mädchen auf. Das hat mit der kürzeren Harnröhre beim weiblichen Geschlecht zu tun. Während der Schwangerschaft und nach den Wechseljahren steigt das Risiko für noch einmal an, wohingegen Jungen und Männer seltener von dem lästigen Brennen und den damit verbundenen Symptomen – wie Blut im Urin – gequält werden.

Was sind die Auslöser einer Blasenentzündung?

Ursächlich für eine Blasenentzündung sind in aller Regel Escherichia coli Bakterien, die unter anderem im menschlichen Darm siedeln. Zudem können aber auch Staphylokokken, Streptokokken oder verschiedene Pilze als Auslöser einer Zystitis in Betracht kommen.

Dabei kann gerade Escherichia coli von den Betroffenen selbst durch eine unsachgemäße Säuberung beim Toilettengang in die Harnwege verschleppt werden.

Auch der Geschlechtsverkehr kann eine Blasenentzündung begünstigen. Zudem kann die Zystitis durch Katheter, Stoffwechsel- und Immun-Erkrankungen sowie Stauungen, respektive einen behinderten Abfluss aus der Harnröhre ausgelöst werden.

Wie fühlt sich eine Blasenentzündung an?

Obwohl Eigendiagnosen stets ein heikles Thema sind, gibt es recht typische Symptome, die mit einer Blasenentzündung einhergehen. Angefangen bei einem häufigen Harndrang über das typische Brennen beim Wasserlassen bis hin zu Blut im Urin, der auf eine schon fortgeschrittene Infektion hindeutet.

Tatsächlich unterscheiden Mediziner zwischen einer weitgehend unkomplizierten Zystitis, die binnen einiger Tage wieder verschwindet und komplizierteren Verläufen. Die treten meistens dann auf, wenn die Blasenentzündung auf einer anderen Krankheit, wie einer Immunschwäche beruht oder aber mit funktionellen Störungen, etwa einer Einengung der Harnwege durch Steine oder eine vergrößerte Prostata Hand in Hand geht.

Auf jeden Fall sollte bei den ersten Anzeichen auf eine Blasenentzündung – statt auf Verdacht ein paar Tabletten einzunehmen – ein Arzt konsultiert werden. Schließlich kann Blut im Urin auch infolge von Nierenerkrankungen oder gar Tumoren auftreten.

Wie wird eine Blasenentzündung diagnostiziert und behandelt?

Obwohl auch bestimmte Lebensmittel wie Rote Beete zu Verfärbungen im Urin führen, sollte der Verdacht auf eine Zystitis daher durch einen Fachmann abgeklärt werden.

Verifiziert wird die Diagnose einer Blasenentzündung via Bluttest und / oder Harnstreifentest. Unter Umständen muss auch der exakte Erreger im Labor bestimmt werden.

Meist lassen Antibiotika eine Zystitis schnell wieder abheilen. Alsbald verschwinden die ungewöhnliche Verfärbung und das lästige Brennen. Ebenso, wie der permanente Harndrang wieder nachlässt. Das berichten auch viele Betroffene in Erfahrungsberichten**.

Allerdings können auch Schmerzmittel wie Ibuprofen über die Symptome einer unkompliziert verlaufenden Blasenentzündung hinweg helfen. Tatsächlich sehen manche Experten, bei ständig wiederkehrenden Erkrankungen, den Einsatz von Antibiotika sogar kritisch.

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Gibt es Hausmittel, die bei einer Blasenentzündung helfen?

Zudem sollten Betroffene – trotz ständigem Harndrang – ausreichend trinken da so die Erreger quasi „mechanisch“ aus der Blase gespült werden.

Auch eine Wärmflasche oder warme Sitzbäder können helfen. Zudem gibt es verschiedene Kräuter und Tees, die bei einer Blasenentzündung in Betracht kommen. Darunter Salbei Tee. Ebenso sollen Fenchel, Pfefferminze und Hagebutten bei einer Zystitis helfen. Auch spezielle Blasen-und Nierentees finden bei Betroffenen Anklang. Dieser wirkt natürlich nicht so direkt wie Medikamente* oder Antibiotika. Er kann aber laut Erfahrungen** dabei behilflich sein, die Blase zu spülen.

Was passiert bei einem komplizierten Verlauf?

Gerade bei bereits vorliegenden Grunderkrankungen wie Diabetes, aber auch während der Schwangerschaft, gilt eine Blasenentzündung als bedenklich und muss daher auf jeden Fall durch einen Mediziner therapiert werden.

Dabei werden auch Schwangeren in aller Regel Antibiotika verschrieben, etwa aus der Gruppe der Penicilline, die die moderne Medizin als gut verträglich eingestuft.

Auch dadurch, dass die Symptome nicht binnen sieben Tagen wieder abklingen, kann sich der Verlauf der Krankheit verkomplizieren. Generell gibt es Fälle, in denen eine Zystitis ständig wiederkehrt und damit letzten Endes als chronisch eingestuft wird.

Tritt der Verdacht auf eine Blasenentzündung beim Kind, gar beim Säugling auf, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden, um einen Rückfluss von Urin in die Niere auszuschließen. Generell kann – unabhängig vom Alter des Patienten – jede nicht behandelte bzw. verschleppte Blasenentzündung auf die Niere übergreifen oder sogar eine Blutvergiftung auslösen.

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Unser Fazit zum Thema Blasenentzündung

Eine akute, „normal“ verlaufende Blasenentzündung kann in aller Regel durch moderne Medikamente sowie – unterstützend – durch Hausmittel und homöopathische Maßnahmen gut bekämpft werden.

Manche der Tabletten, Tropfen und Tees sind rezeptfrei in der Apotheke* erhältlich. Ebenso ist es möglich, dass sich der Arzt – auch bei Schwangeren oder Kindern – zu einer Therapie mit entsprechend ausgewählten, gut verträglichen Antibiotika entscheidet.

Das Antibiotika sollte solange eingenommen werden wie vom Arzt verschrieben. Ein eigenmächtiges Absetzen kann gerade bei der Therapie mit Antibiotika zu Folgekrankheiten oder Resistenzen führen.

In bestimmten Fällen kann es nötig werden, dass der genaue Erreger der Zystitis für eine gezielten Untersuchung im Labor bestimmt wird. Sind zum Beispiel Pilze der Auslöser einer Blasenentzündung, müssen spezielle Antimykotika eingesetzt werden.

Vorbeugen kann man einer Blasenentzündung bereits beim Stuhlgang. Auch ausreichend zu trinken und eine gesunde Mischkost können in der Prophylaxe helfen.

Ist es doch einmal passiert, sollte ein Arzt mit der Frage was zu tun ist konfrontiert werden.


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