Die Liste der Beschwerden, die während der Wechseljahre auftreten können, ist ziemlich lang. Von Hitzewallungen über Schlafstörungen bis hin zu Gereiztheit gibt es eine ganze Menge an Symptomen, die mal mehr, mal weniger stark in Erscheinung treten. Weniger bekannt ist, dass es während der Wechseljahre auch zu Brustschmerzen kommen kann. Wenn während der Wechseljahre die Brust geschwollen und schmerzhaft ist – welche Maßnahmen sind dann hilfreich? Ist es normal, dass Burstschmerzen während der Wechseljahre häufig einseitig auftreten? Hängen sie in irgendeiner Form mit Menstruationsbeschwerden zusammen? (1)

Wechseljahre: Wie verändert sich die Brust und warum?

Nehmen wir doch zuerst einmal die Ursachen für die Brustschmerzen während der Wechseljahre etwas genauer unter die Lupe. Wie kommt es überhaupt dazu, dass die Brust schmerzt? Es liegt, wie immer, an den Hormonen. Durch den schwankenden Hormonspiegel treten diese Beschwerden bei etwa 1/3 aller Frauen auf. Man nennt diese Brustschmerzen auch Mastodynie, sie äußern sich durch ein einseitig oder beidseitig auftretendes Spannungsgefühl, ganz ähnlich wie in er Schwangerschaft. Manche Frauen spüren auch ein Stechen oder Ziehen in der Brust. Außerdem ist die Brust oft berührungsempfindlich. In einigen Fällen schmerzt die Brust so sehr, dass nicht einmal an Sport zu denken ist und jede kleine Bewegung schmerzt. Das hat verständlicherweise starke Auswirkungen auf die Lebensqualität der Frau.

Typisch ist es in den Wechseljahren, dass die Frau etwas an Gewicht zunimmt. Das bedeutet, dass sich mehr Fettgewebe einlagert bzw. umverteilt. Wenn sich diese Fettgewebe dann ausgerechnet an der Brust ablagern, kann es zu einer Vergrößerung der Brust und damit zusammenhängend auch zu Schmerzen kommen. Es ist also nicht selten, dass der Umfang der Brust während der Wechseljahre zunimmt.

Brustschmerzen Wechseljahre Zysten

Weil das Drüsengewebe jetzt zurückgeht, kann es auch zu kleinen Knötchen bzw. Zysten kommen, die meistens gutartig sind. Dennoch sollten diese, wenn sie entdeckt werden, sofort vom Arzt untersucht werden.

Brustschmerzen Wechseljahre: was hilft?

Es gibt glücklicherweise einige pflanzliche Mittel, die Brustschmerzen während der Wechseljahre unterbinden oder lindern können. Nachfolgend ein paar der effektivsten pflanzlichen Mittel und Hausmittel gegen Brustschmerzen in den Wechseljahren:

1. Agnucston

Dieses rein pflanzliche Mittel beinhaltet den Wirkstoff Mönchspfeffer, der schon lange dafür bekannt ist, bei diversen Frauenleiden zu helfen. Auch reiner Mönchspfeffer kann demzufolge hilfreich sein, wenn die Brust schmerzt.

2. Wickel mit Quark

Qurkwickel können bei Spannungsschmerzen in der Brust Erleichterung verschaffen. Dafür wird Quark in ein Baumwolltuch gegeben und direkt auf die betroffenen Stellen aufgelegt.

3. Massagen mit Lavendelöl

Massagen mit Lavendelöl können ebenfalls hilfreich sein, wenn die Brust schmerzt und spannt.

4. Brustschmerzen Wechseljahre Salbe

Wer sich nicht auf die Wirkung von Öl und Quark verlassen will, kann auch eine spezielle Salbe kaufen, die den Brustschmerzen lindert. Hier gibt es zum Beispiel Präparate wie Antimas oder Mastodynon, die mit rein pflanzlichen Wirksoffen wie Agnus castus oder Pulsatilla und Thuja bei hormonabhängigen Beschwerden helfen können.

5. Brustschmerzen Wechseljahre Globuli

Brustschmerzen während der Wechlajhre lassen sich häufig auch mit Homöopathie behandeln. Es ist auch denkbar, diese Behandlung durch eine schulemdzinsiche Behndalugnzu ergänzen bzw. beide miteinander zu kombinieren. Hier weisen der Arzt oder der Heilpraktiker am ehesten Bescheid. Generell sind bei Brustschmerz während der Wechseljahre Globuli wie agnus castus, Puslatilla und cimicifuga racemosa vielversprechend.

6. Femiloges

Femiloges ist ein Produkt, welches rein pflanzlich gegen verschiedenste Arten von Wechseljahresbeschwerden helfen kann – auch gegen Brustschmerzen. Es kommt ganz ohne Hormone und hormonähliche Stoffe aus, seine Wirkung basiert ausschließlich auf sibirischem Rhabarber, der nachweislich gegen diverse menopausale Beschwerden helfen soll.

7. Remifemin

Ähnlich verhält es sich mit dem Produkt Remifemin. Es ist ebenfalls rein pflanzlich und die Wirkung kommt durch das darin enthaltene Johanniskraut bzw. Extrakt der Traubensilberkerze zustande. Die Verträglichkeit ist ausgesprochen hoch, Nebenwirkungen gibt es so gut wie nie.

8. Traubensilberkerze

Speziell zur Linderung von hormonbedingten Brustschmerzen ist die Traubensilberkerze geeignet. Sie besitzt östrogenähnliche Eigenschaften und kann als Extrakt eingenommen werden, wie zum Beispiel in Form von Remifemin oder Klimaktoplant, aber auch pur in Form von Kapseln.

Brustschmerzen Wechseljahre Behandlung

Auch der Arzt kann eine medikamentöse Behandlung der Brustschmerzen für angebracht halten. Eine Hormonersatztherapie sorgt dafür, dass die durcheinander geratenen Hormone wieder ausgeglichen werden. Das bedeutet, dass die damit in Verbindung stehenden Beschwerden nachlassen, dennoch hat eine Hormonersatzbehandlung immer auch Risiken und Nebenwirkungen, weswegen sie heute nicht mehr allzu leichtfertig verordnet wird und Patientinnen es häufig erst einmal auf die natürliche Weise probieren wollen.

Generell hängt die Art der Behandlung sehr stark von den Ursachen und dem Ausmaß der Schmerzen ab.

Brustschmerzen Wechseljahre: Wie lange dauern sie an?

Schwer zu sagen, wie lange Brustschmerzen während der Wechseljahre andauern. Im Durchschnitt dauern die Wechseljahre 4 Jahre lang, insofern ist es also auch denkbar, dass die Beschwerden, die damit im Zusammenhang auftreten, ähnlich lange dauern. Es kann sich aber auch nur um eine vorübergehende Phase handeln, wenn Brustschmerzen auftreten.

Meistens ist es so, dass gegen Ende der Wechseljahre, wenn die Sexualhormone immer mehr abnehmen, die Brustschmerzen ebenfalls abnehmen.

Wechseljahre: Brustschmerzen und Stechen – was kann man sonst noch tun?

Wichtig sind jetzt eine ausgewogenen Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Obst und Gemüse wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus, auf Alkohol und Nikotin hingen sollte am besten gänzlich verzichtet werden. Außerdem empfinden es viele Frauen als angenehm, wenn sie Entspannungspraktiken wie Yoga oder autogenes Training praktizieren. Wenn es körperlich machbar ist, sollte immer moderat Sport betrieben werden, da auch dies dazu beiträgt, das Allgemeinbefinden zu steigern.


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Quellen

(1) wikipedia.org/wiki/Klimakterium

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