Leiden Sie unter immer lichter werdendem Haar, durch das die Kopfhaut sichtbar wird, können Sie sich für eine Haartransplantation entscheiden. Als Alternative können Sie sich Haare tätowieren lassen. Diese Methode wird als Haarpigmentierung bezeichnet und ist kein operativer Eingriff. Die Pigmentation am Kopf kann bei verschiedenen Formen von Haarausfall verwendet werden und eignet sich auch, wenn eine Haartransplantation nicht möglich ist.

Haare tätowieren lassen mit der Haarpigmentierung

Die Haarpigmentierung ist vergleichbar mit einem Tattoo oder einem Permanent-Make-up. In einer Tiefe von 0,6 bis 1,2 Millimeter werden Pigmente in die Kopfhaut tätowiert. Mit dieser Methode lassen sich unterschiedlich große kahle Stellen auf dem Kopf mit Pigmenten in Ihrer Haarfarbe auffüllen. Die Pigmente wirken wie Haarstoppeln. Die Haarpigmentierung eignet sich, wenn Sie Ihr Haar abrasieren oder raspelkurz tragen. Die Haarpigmente können in Form von Punkten oder Kommas in die Kopfhaut pigmentiert werden.

Haare tätowieren lassen – eine schonende und gut verträgliche Methode

Die Haarpigmentierung ist eine schonende Methode. Anders als bei Tattoos wird eine viel feinere Nadel verwendet. Es bleiben keinerlei Narben zurück. Die Haarpigmente sind frei von Schwermetallen und von Allergenen. Sie bestehen aus biologischen Stoffen und sind völlig ungiftig. Die Pigmente lösen keine Allergien aus. Möchten Sie testen, ob Sie die Haarpigmentierung vertragen, kann zuerst nur ein kleiner Bereich der Kopfhaut pigmentiert werden. Zeigen sich keine Reaktionen, kann die Pigmentierung der gesamten kahlen Stellen erfolgen.

Mikrohaarpigmentierung – so funktioniert die Methode

Entscheiden Sie sich für die Haarpigmentierung, können Sie auf eine schnelle Heilung vertrauen. Diese Methode läuft ähnlich ab wie eine Tätowierung. Zuerst wird die gewünschte Haarlinie angezeichnet. Die zu behandelnden Stellen werden gereinigt. Eine örtliche Betäubung, so wie bei einer Haartransplantation, ist nicht erforderlich. Um den Verlauf möglichst schmerzarm zu machen, kann auf die Kopfhaut zuvor eine betäubende Creme aufgetragen werden. Die Pigmente werden mit einer feinen Nadel in die Kopfhaut gebracht. Damit sich die Kopfhaut schnell wieder erholen kann, wird zum Schluss eine beruhigende Salbe aufgetragen. Die Behandlung erfolgt ambulant. Sie können sofort wieder nach Hause, doch sollten Sie sich noch etwas Ruhe gönnen. Sollen große kahle Stellen mit Pigmenten aufgefüllt werden, kann die Haarpigmentierung in mehreren Sitzungen erfolgen.

Anwendungsmöglichkeiten für die Haarpigmentierung

Möchten Sie wissen, ob eine Haarpigmentierung für Sie geeignet ist, können Sie bei Elithairtransplant in Berlin, Düsseldorf, München und Hamburg eine umfassende Beratung erhalten. Der Haarexperte macht sich ein Bild über Ihre Haare und Ihre Kopfhaut und erläutert Ihnen den Verlauf der Haarpigmentierung. Möchten Sie Haare tätowieren lassen, ist diese Methode beim erblich bedingten Haarausfall geeignet, der sich durch Glatzenbildung, Geheimratsecken und Stirnglatze äußert. Auch bei einem diffusen Haarausfall, der durch lichter werdende Haare auf dem gesamten Kopf gekennzeichnet ist, können Sie Haare tätowieren lassen. Die Pigmentierung eignet sich auch bei mechanischem Haarausfall und bei der Trichotillomanie, bei der Haare bewusst oder unbewusst ausgerissen werden. Nach einer Chemotherapie fallen die gesamten Haare aus, doch wachsen sie in den meisten Fällen wieder nach. Bevor die Haare wieder nachwachsen, können Sie Haare tätowieren lassen. Narben auf der Kopfhaut können mit der Haarpigmentierung unauffällig gemacht werden. Die Pigmentierung ist auch bei einem vernarbendem Haarausfall geeignet, bei dem auf den kahlen Stellen keine Haare mehr wachsen. Haben Sie lichtes, dünnes Haar, kann das Haar mit der Haarpigmentierung voller wirken.
Eine Haarpigmentierung kann auch in Kombination mit einer Haartransplantation angewendet werden, um den Spenderbereich voller erscheinen zu lassen oder die Zeit bis zum Nachwachsen der transplantierten Haare zu überbrücken.

Was Sie vor und nach der Haarpigmentierung beachten sollten

Etwa eine Woche vor der Haarpigmentierung sollten Sie keine Blutdrucksenker oder Blutverdünner einnehmen. Sie sollten einige Tage vor der Pigmentierung keinen Alkohol trinken und nicht rauchen. Am Tag, an dem Sie Haare tätowieren lassen, sollten Sie keinen Kaffee trinken. Nach der Haarpigmentierung können sich Krusten auf der Kopfhaut bilden, die nach wenigen Tagen abheilen. Damit der Abheilungsprozess nicht gestört wird, sollten Sie Ihren Kopf nicht bedecken. Mindestens eine Woche nach der Haarpigmentierung sollten Sie nicht ins Solarium oder in die Sauna gehen. Sie können Ihr Haar drei Tage nach der Haarpigmentierung zum ersten Mal mit einem milden Shampoo waschen, doch sollten Sie auf Stylingprodukte in den ersten zwei Wochen nach der Pigmentierung verzichten.

Fazit: Haare tätowieren lassen als Alternative zur Haartransplantation

Eine Alternative zur Haartransplantation kann die Haarpigmentierung sein, bei der ähnlich wie bei einer Tätowierung Pigmente in die Kopfhaut gebracht werden. Diese Pigmente wirken wie Haarstoppeln. Die Haarpigmentierung erfolgt mit sehr feinen Nadeln. Die sich bildenden Narben sind deutlich feiner als bei einer Tätowierung. Möchten Sie Haare tätowieren lassen, ist das bei allen Formen von Haarausfall, aber auch bei dünnem Haar möglich. Abhängig vom Zustand Ihrer Haare können verschiedene Methoden angewendet werden. Die Pigmente sind frei von Schwermetallen und gut verträglich