Allergien gibt es wie Sand am Meer. Der eine kann Nüsse nicht ab, der andere bekommt dicke Augen bei Hausstaub. Egal unter welcher Art von Allergie man leidet – Nerven aufreibend ist es für Betroffene Personen immer. Um Ihnen einen besseren Überblick darüber zu geben, welches die häufigsten Allergien sind, haben wir hier einmal die Top 5 der am häufigsten auftretenden Allergien in Deutschland. Sollten Sie eine oder vielleicht sogar mehrere dieser Liste zu ihren Allergien zählen können, denken Sie daran – Sie sind nicht allein!

1. Heuschnupfen

Die erste Allergie in unserer Liste und somit auch ein sogenannter ‚alter Hase‘ unter den Allergien ist der allbekannte Heuschnupfen. Wer nicht davon betroffen ist, hat auf jeden Fall schon davon gehört oder mindestens eine Person in seinem Umfeld, die unter der sogenannten Frühjahrs-Allergie leidet. Warum Frühjahrs-Allergie fragen Sie sich jetzt? Nun das liegt ganz einfach daran, dass besonders im Frühling, wenn die Bäume und Blumen ihren Blütenstaub fliegen lassen, so viele Pollen in der Luft sind, dass Allergiker egal wohin sie gehen unter einer laufenden Nase, oder anderen unangenehmen Symptomen wie Juckreiz oder tränenden Äugen, leiden müssen. Medienberichten zufolge, war besonders das Frühjahr 2020, also der April und Mai, für viele Allergiker in Deutschland mit verstopften Nasen in Verbindung zu bringen. Um Heuschnupfen in den Griff zu bekommen, soll beispielsweise die Einnahme von Schwarzkümmel-Öl in Form von Tabletten helfen – einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

2. Hausstauballergie

Unser Platz 2 unter den häufigsten Allergien belegt die Hausstauballergie. Interessant an dieser Allergie ist die Tatsache, dass es sich dabei mehr um eine Allergie auf die Ausscheidungen von Milben dreht. Korrekt ausformuliert lautet die Allergie nämlich Haustaubmilbenallergie. Die Kotbällchen der Milben werden überwiegend im Hausstaub angesiedelt und schließlich von Allergikern eingeatmet, die dann allergisch darauf reagieren. Besonders schlimm ist die Zeit von Mai bis Oktober – eine ganze Weile also. Um den Ausbruch der Allergie etwas in den Griff zu bekommen, hilft es zum Beispiel lange Vorhänge, sowie Kuscheltiere und offene Regale zu vermeiden.

3. Tierhaarallergie

Wenn sich der Besuch bei der besten Freundin mit ihrer süßen Katze, zum absoluten Albtraum entwickelt, dann leiden Sie höchstwahrscheinlich unter einer Tierhaarallergie – Platz 3 der häufigsten Allergien in Deutschland!

Ein Irrtum, der durch den Namen der Allergie in vielen Köpfen der Menschen verankert ist, ist der Aberglaube das die Allergie gegen das Tierhaar anschlägt. Dem ist jedoch nicht so. Häufig sind der Speichel, der Schweiß, der Talg oder der Urin bestimmter Tiere das eigentliche Problem und Ursache für die allergische Reaktion. Bei dieser Art der Allergie gestaltet es sich etwas schwieriger, diese so einfach in den Griff zu bekommen. Hier hilft in den meisten Fällen nur die Einnahme von Antihistaminika in Form von Tabletten, das Inhalieren von Adrenalin-Spray oder Flüssigkeiten zum direkten Auftragen.

4. Lebensmittelallergie

Platz 4 belegt die sogenannte Lebensmittelallergie. Eine besonders bekannte Allergie dieser Art ist die Allergie gegen Laktose oder Gluten. Bei Glutenunverträglichkeit beispielsweise reagiert der Körper auf bestimmte Eiweißstoffe, die sich in Getreidearten wiederfinden. Bei der Allergie gegen Laktose oder auch Laktoseintoleranz genannt, handelt es sich um eine Milchzuckerunverträglichkeit, die bei einer Funktionsstörung des Enzyms Laktase, ausgelöst wird. Funktioniert das Enzym nicht richtig, übernehmen Bakterien den Zuckermoleküle-Abbau was zur Folge hat, dass sich Verdauungsbeschwerden bilden – typisch für eine Laktoseintoleranz. Um Laktoseintoleranz behandeln zu können, hilft es auf Produkte wie Milch, Sahne und Co. zu verzichten oder auf die Alternative ohne Laktose zurückzugreifen.

5. Kosmetikallergie

Beim Nutzen der neuen Lieblingscreme fängt die Haut plötzlich an zu jucken und es bilden sich Pusteln? Dann müssen wir Ihnen leider sagen, dass Sie möglicherweise unter einer Kosmetikallergie leiden. Dass hauptsächlich Frauen zu den betroffenen Allergikern zählen, ist demnach leicht nachvollziehbar. Bei einer Kosmetikallergie handelt es sich meistens um eine sogenannte Kontaktallergie, bei der sich die allergische Reaktion meistens auf der Haut äußert. Produkte, die eine solche Reaktion auslösen können, sind vor allem Duschgels, Haut- und Haarpflegemittel, Haarfarbe, Schminke etc. Die Liste ist lang, und die Inhaltsstoffe auf die Sie achten müssen noch länger. Die Allergie wird ausgelöst, da die im Körper vorhandenen T-Lymphozyten die im Beauty-Produkt enthaltenen Allergene bekämpfen und sich äußerlich dadurch die sichtbare Abwehrreaktion abzeichnet – meistens in Form von Rötungen und Juckreiz. Wichtig dabei ist es, die weitere Nutzung des Produkts einzustellen und sich eventuell beraten zu lassen, welche Alternativen angewendet werden können.

So bekommst du deine Allergien in den Griff

Um Allergien best- und schnellstmöglich in den Griff zu bekommen, müssen nicht immer Medikamente eingesetzt werden. Häufig hilft es oft schon, den Konsum des Ursprungs der Allergie zu vermeiden. Stichwort Laktoseallergie oder Kosmetikallergie. Sollten Sie jedoch unter einer Tierhaar-Allergie leiden und sich nicht von ihrem geliebten Haustier trennen wollen, gibt es selbstverständlich Medikamente wie Nasensprays oder Tabletten, um die allergische Reaktion bestmöglich einzudämmen und kontrollieren zu können. Viele wichtige und hilfreiche Information erhältst du hier! Wichtig ist es jedoch zu erwähnen, dass Sie ihre Allergie keinesfalls unterschätzen. Mit Allergien können verschiedene Folgen einhergehen, die sich negativ auf ihre Gesundheit auswirken können. Denken Sie also stets daran, auf sich und ihren Körper zu achten und die Anzeichen einer Allergie richtig zu deuten!


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