Als kinesiologische Tapes bzw. Kinesio-Tapes bezeichnet man elastische Baumwollbänder, die bei Verletzungen oder Schmerzen zur Anwendung kommen. Sie sind ähnlich wie ein elastisches Pflaster. Die Kinesio-Tapes wurden in den 1970er Jahren in Japan von dem Chiropraktiker Kenzo Kase entwickelt. Doch erst seit 1998 kommen die medizinischen Tapes auch bei Physiotherapien und medizinischen Behandlungen in Europa zum Einsatz. Heutzutage kommen die Tapes vor allem im Sport nach Verletzungen zum Einsatz, um die Gelenke und Muskeln zu schonen, aber auch zur Steigerung der Leistung. Doch auch bei Arthrose, Rückenschmerzen und Verspannungen gelten die Kinesio Tapes als hilfreich. Die Tapes sollen die verletzten oder entzündeten Muskeln, Gelenke und Bänder stabilisieren und bieten dennoch gleichzeitig Bewegungsfreiheit.

In welchen Anwendungsgebieten kommen die Kinesio Tapes zum Einsatz?

Das Kinesio Tape dient insbesondere auch dazu, die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen und zu fördern. Die medizinischen Tapes können in vielen Bereichen angewendet werden und können die Genesungszeit von Verletzungen und Entzündungen wirksam verkürzen. Insbesondere bei folgenden Beschwerden konnten die Tapes positive Behandlungsergebnisse erzielen:

  • Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen von Gelenken
  • Zerrungen, Schmerzen, Überlastungen von Muskeln
  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Verletzungen und Entzündungen der Bänder, Bänderrisse
  • Schmerzen des Bewegungsapparate

Ebenso konnte das Tapen bei Wassereinlagerungen eine positive Wirkung erzielen. Kaufen kannst du die kinesiologischen Tapes in Drogerien, Sportgeschäften oder Online, zum Beispiel bei https://www.sl-praxisbedarf.de/kinesiologie-tapes

Welche Tape-Arten gibt es?

Die kinesiologischen Tapes unterscheiden sich insbesondere in der Qualität des Materials, Elastizität und den Farben voneinander. Eine hohe Qualität ist für eine gute Verträglichkeit des Tapes wichtig, jedoch können manche Menschen auf die enthaltenen Klebstoffe allergisch reagieren. Kinesio Tapes gibt es in verschiedenen Längen und Breiten, die benötigte Größe richtet sich insbesondere nach der betroffenen Muskelgruppe, dem Gelenk oder dem Band. Besonders schmale Bänder eignen sich zum Beispiel zum Tapen der Fingergelenke. Mittlerweile können auch fertige Zuschnitte gekauft werden. Die Elastizität bestimmt den Tragekomfort, je elastischer das Tape, desto angenehmer lässt es sich tragen. Bei hoher Elastizität ist die Lebensdauer des Tapes meist länger. Die Farben der Kinesio-Tapes haben eigentlich keine höhere Bedeutung, du kannst sie nach deinem eigenen Geschmack wählen. Manche Kinesio-Tape Anwender orientieren sich allerdings an der Farblehre und verwenden zum Beispiel ein blaues Tape, da die Farbe als beruhigend gilt.

Welche Taping Techniken gibt es?

Heutzutage gibt es viele unterschiedliche Taping Techniken, die teilweise auch von er ursprüngliche japanischen Methode abweichen. Für die Techniken stehen unterschiedliche Zuschnitte zur Verfügung, man unterscheidet hierbei X-,Y- und I-Zügel, sowie Fächer. Bei Muskelbeschwerden wird zum Beispiel zwischen der Behandlung von überbeanspruchten Muskeln und schwachen Muskeln differenziert. Schwache Muskeln sollen (durch Tonisierung) gestärkt werden, die angespannten Muskeln sollen hingegen gelockert (Detonisierung) werden.

Wie wirkt das Kinesio-Tape?

Kinesiologische Tapes kommen heutzutage häufig bei Sportverletzungen zum Einsatz. Sie können die Schmerzreduktion unterstützen, muskuläre Verspannungen können regenerieren. Im Sport kann das Tape die Performance bestimmter Muskelgruppen steigern und nach der körperlichen Belastung die Regeneration beschleunigen. In den betroffenen Bereichen kann sich die Lymph- und Blutzirkulation durch die Tapes steigern. Aufgrund der Reduktion der Muskelermüdung kann das Tapen zudem Verletzungen vorbeugen. Des Weiteren werden Kinesiotapes auch für Faszienkorrekturen, bei Fehlhaltungen und Haltungsschwächen sowie bei Rippenprellungen und beim Tennisarm genutzt. Die Wirkungen sind zwar nicht wissenschaftlich bewiesen, beruhen jedoch auf jahrelangen positiven Erfahrungen** von Ärzten und Anwendern.

Anbringen des Kinesio-Tapes

Die wasserfesten Tapes verfügen über eine Acyrl-Klebeschicht, sie werden auf der Körperstelle angebracht, wo die Beschwerden bestehen. Das Anbringen des Kinesio-Tapes sollte möglichst durch einen Arzt oder Physiotherapeuten erfolgen. Nach Anleitung und mit etwas Übung kann der Sportler oder Anwender die Tapes auch selbst anlegen. Wichtig ist hierbei, dass der betroffene Muskel, das Gelenk oder Band in der richtige Stellung ist. Des Weiteren sollte die Haut beim Tapen trocken und sauber sein. Außerdem sollten sich keine Infektionen und Wunden auf der Haut befinden. Vor dem Aufkleben erfolgt der passende Zuschnitt des Tapes, danach kannst du es aufkleben. Das Tape sollte jedoch die natürlichen Bewegungen nicht behindern. In der Regel kann ein Kinesio-Tape für 4 bis 7 Tage auf der Haut bleiben, es passt sich dabei den natürlichen Bewegungen des Körpers perfekt an.


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[2] „https://de.wikipedia.org

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