Wir trinken aus Plastikflaschen, packen unsere Pausenbrote in Plastikdosen, bewahren Lebensmittel in Plastikdosen auf und geben unseren Kindern die erste feste Nahrung mit Plastiklöffeln. Ein Leben ohne Plastik war bisher kaum vorstellbar. Dies war auch lange Zeit Teil meines Lebens. Es gab schlicht auch keine Forschungen, welche Auswirkungen dieses Verhalten für unsere Gesundheit hat.

Heute ist das Thema in den Medien präsent und es gibt alarmierende Gesundheitsgefahren über Plastik für Mensch und Umwelt. Den meisten Menschen ist bekannt, dass wir unsere Ozeane als Müllkippe benutzen und wir haben wohl alle Bilder, von Meerestieren mit Plastik im Bauch, präsent. Lt. Umweltbundesamt landen in unseren Ozeanen jedes Jahr rund 30 Millionen Tonnen Plastik. Ihr habt richtig gelesen, jedes Jahr!

Dabei hat Mikroplastik fatale Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Erstmals konnten im Oktober 2018 Forscher von der Medizinischen Universität in Wien Mikroplastik im Menschen nachweisen: Sie untersuchten die Stuhlproben von acht Probanden aus acht verschiedenen Ländern und fanden im Körper neun verschiedene Kunststoffarten in der Größe von 50 bis 500 Mikrometer. Alle Teilnehmer hatten zuvor in Plastik verpackte Lebensmittel oder Getränke aus PET-Flaschen konsumiert.

Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) warnt vor Weichmachern und Bisphenol A (BPA), die in vielen Kunststoffen enthalten sind. Vom Plastikgeschirr oder Lebensmittelverpackungen können Chemikalien leicht auf die Nahrung übergehen. Endokrine Disruptoren greifen in unser Hormonsystem ein und sind eine Gefahr für unsere Gesundheit: Darunter fallen Krankheiten, wie Unfruchtbarkeit, Diabetes, Schilddrüsenerkranken, ADHS sowie endokrine, hormonelle Krebserkrankungen. Laut DGE spielen Chemikalien auch bei der kindlichen Entwicklung des Nervensystems, der Knochen und des Immunsystems eine große Rolle. Somit ist der Rat der Fachgesellschaft, so wenig möglich Plastik zu verwenden und somit der Umwelt und sich was Gutes zu tun. Ich will keine Angst machen, doch es ist höchste Zeit zu handeln!

Gibt es eine gesunde Alternative zu Produkten aus Plastik?

Es gibt am Markt einige Produkte aus Biokunststoffen, Bambus, Holz oder Metall. Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Doch meine Leidenschaft und Überzeugung ist Zuckerrohr. Bereits in meinem Studium lernte ich diesen ganz besonderen Werkstoff kennen, der mich sofort faszinierte: Zuckerrohr, eine Alternative zu erdölbasiertem Kunststoff und der natürlich nachwächst. So forschte ich mit Professoren und Studienkollegen weiter. 2012 gründete ich mein Unternehmen, mit den ajaa! Produkten, die die Umwelt schonen. Wir zeigen mit unseren Produkten, dass gesund und nachhaltig nicht langweilig sein muss und bringen durch die fröhlichen Farben Spaß in den Alltag. Dabei sind die Produkte spülmaschinenfest, bruchsicher und 100% Made in Germany.

Ajaa Brotboxen

Meine Vision ist, die Welt so plastikfrei wie möglich zu machen.

Als Familienvater ist mir eine gesunde nachhaltige Lebensweise wichtig und so stellte ich mit der Marke ajaa! Haushaltwarenprodukte her, die „Natürlich Spaß machen“. Für die Kleinsten der Babylöffel und das Kindergeschirr, die Brotboxen und die Naturboxen, zum Aufbewahren von Lebensmitteln. Meiner Überzeugung nach, geht es nicht nur darum auf eine gesunde Ernährung zu achten, sondern den Fokus darauf zu richten, woraus wir essen. Mit unseren Produkten, die die Umwelt schonen haben wir schon einige renommierte Auszeichnungen erhalten. „ajaa! macht natürlich Spaß“ ist unser Claim und dafür stehen wir mit unserem ganzen Engagement.

Für welche Alternative zu Plastik ihr euch auch entscheidet, seid euch bewusst, dass wir das Thema Plastik nur gemeinsam lösen können.

Ich wünsche euch „Natürlich Spaß“

Euer Raphael

www.ajaa.de