Regelschmerzen – ein großer Teil der Frauen leidet während der Menstruation unter unterschiedlichen Beschwerden. Bei der Regelblutung ziehen sich die Muskeln der Gebärmutter zusammen, um die Schleimhaut besser abstoßen zu können. Hierbei kommt es oft zu starken Krämpfen im Unterleib, die für die betroffenen Frauen oft mit starken Schmerzen verbunden sind. Meist entstehen die Symptome zu Beginn der Regelblutung oder kurz davor. Oft treten die Beschwerden auch gleichzeitig mit dem prämenstruellen Syndrom auf. Meist wird bei PMS die Pille empfohlen, viele Frauen leiden jedoch trotzdem darunter. Schmerzstillende und krampflösende Tabletten und Medikamente können die Regelschmerzen und PMS wirksam lindern. Ergänzend zu schulmedizinischen Mitteln können übrigens auch homöopathische und pflanzliche Mittel helfen. Mönchspfeffer kann die Symptome bei Regelschmerzen und PMS lindern. Manche Frauen schwören auch auf die Schüßler-Salze bei Regelschmerzen, denn diese sollen Krämpfe lösen. Ebenso können Hausmittel und Entspannungstechniken bei Menstruationsbeschwerden helfen.

Was sind Regelschmerzen?

Regelschmerzen werden in der Medizin auch als Dysmenorrhoe bezeichnet. Meist setzen die Regelschmerzen bereits kurz nach dem Auftreten der ersten Regelblutung ein. Bei den meisten Mädchen setzt die Menstruation im Alter zwischen 10 und 16 Jahren ein. Frauen leiden oft bis zu Beginn der Wechseljahre unter Menstruationsbeschwerden. Bei Regelschmerzen unterscheidet man zwischen primären und sekundären Regelschmerzen. Zu den Symptomen der primären Regelschmerzen zählen Unterleibsschmerzen, Übelkeit, Unwohlsein und Kopfschmerzen. Sekundäre Regelschmerzen treten oft erst zu einem späteren Lebenszeitpunkt auf, diese werden meist durch Entzündungen und Erkrankungen ausgelöst. Auch mechanische Verhütungsmittel wie die Spirale können zu Regelschmerzen führen. Linderung bei Regelschmerzen können Tabletten oder pflanzliche Medikamente bewirken.

Zu den typischen Regelschmerzen zählen im Einzelnen:

  • Schmerzen im Rücken und in den Beinen
  • Schwindel, Übelkeit, Erbrechen
  • Migräne
  • Hautrötungen
  • Reizbarkeit, depressive Verstimmung
  • Schlafprobleme

Wie werden Regelschmerzen behandelt?

Ähnlich wie bei der Behandlung von PMS, können auch bei Regelschmerzen verschiedene therapeutische Ansätze zur Anwendung kommen. Bevor bei Menstruationsbeschwerden wie PMS und Regelschmerzen jedoch eine Behandlung eingeleitet wird, sollte eine Untersuchung durch den Gynäkologen erfolgen. So können auch organische Erkrankungen ausgeschlossen werden. Oft ist eine Überproduktion des Botenstoffs Prostaglandin verantwortlich für die starken Schmerzen. Denn wenn das Gewebe der Gebärmutter zu viel des Botenstoffes produziert, kommt es zu unangenehmen Unterleibskrämpfen. Meist erfolgt die Behandlung bei Regelschmerzen, aber auch bei PMS durch Medikamente und Tabletten wie Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure (Aspirin) oder Ibuprofen. Frauen die von besonders starken Regelschmerzen betroffen sind kann auch mit NSAR geholfen werden. Diese verhindern die Hormonbildung und sollen dadurch den Schmerz erträglicher machen. Denn durch die Bildung von Hormonen kommt es zu einer gesteigerten Wahrnehmung des Schmerzes. Auch zahlreiche Hausmittel können die Menstruationsbeschwerden lindern.

Welche Medikamente und Tabletten helfen bei Regelschmerzen und wie wirken sie?

Bei PMS empfiehlt der Gynäkologe oft die Pille, doch nicht immer sind hormonelle Mittel wirksam. Regelschmerzen und Schmerzen durch PMS können stattdessen durch krampflösende Medikamente und Tabletten behandelt werden. Bei starken Regelschmerzen können entzündungshemmende Tabletten und Medikamente wie Naproxen oder Diclofenac helfen. Diese Schmerzmittel gelten als nicht steroidale Antirheumatika (NSAR). Menstruationskrämpfe werden wirksam gelindert, da das Schmerzmittel die Produktion von Prostaglandin blockiert. Einige NSAR kannst du rezeptfrei in der Apotheke oder online erhalten. Als ein wirksames NSAR gilt zum Beispiel Naproxen. Naproxen wirksam gegen Menstruationsbeschwerden, es lindert durch die Hemmung von Prostaglandin die Unterleibsschmerzen gezielt. Das Medikament kann bei Regelschmerzen bis zu 4 Tage eingenommen werden und ist gut verträglich.

Auch krampflösende Medikamente und Tabletten wie Paracetamol können bei Regelschmerzen helfen. Des Weiteren gelten pflanzliche Medikamente und Tabletten, zum Beispiel mit Mönchspfeffer als hilfreich bei Regelschmerzen und PMS. Es ergibt zudem Sinn während der Regelblutung auf Alkohol und Tabak zu verzichten, denn dies könnte die Krämpfe sonst verstärken. Neben schmerzstillenden Tabletten und Medikamenten können Regelschmerzen auch natürlich behandelt werden. Eine alternative Behandlung mit Tabletten soll bald von Cosphera auf dem Markt erscheinen.

Welche Hausmittel können bei Regelschmerzen helfen?

Menstruationsbeschwerden können auch pflanzlich bzw. natürlich behandelt oder durch einfache Hausmittel gelindert werden. Starke Schmerzen können insbesondere durch Wärme gemindert werden. Hierbei kann zum Beispiel ein Entspannungsbad oder der Gang in die Sauna die unangenehmen Beschwerden deutlich senken. Zudem gibt es auch zahlreiche pflanzliche Mittel und Heilpflanzen die helfen können, die Symptome zu lindern. Bei Regelschmerzen und PMS haben sich besonders Extrakte vom Mönchspfeffer, Johanniskraut, aber auch der Traubensilberkerze als wirksam erwiesen. Auch Brenneselsaft und Nachtkerzenöl können die Beschwerden effektiv mindern. Die Hausmittel gegen die Regelschmerzen können in Form von Tabletten oder Kapseln eingenommen werden. Auch in aufgebrühter Form, als Tee eignen sich die Heilpflanzen besonders gut gegen die Beschwerden.  Als besonders wertvoll gelten auch Spurenelemente wie Eisen, Magnesium und Calzium. Ebenso können auch Vitamine wie Vitamin B6 und B12 helfen.

Ernährungstipps bei Regelschmerzen

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen, Eisen und Magnesium kann den Beschwerden entgegenwirken. Neben Magnesium sind auch B-Vitamine wirksam bei Regelschmerzen. Die Vitamine sind wichtig für die Blutbildung und unser Nervensystem. Erbsen enthalten zum Beispiel viele B-Vitamine. Auch Vitamin E in Kombination mit gesättigten Fettsäuren wie sie zum Beispiel Nüsse und Lachs enthalten helfen bei PMS und Regelschmerzen. Wassereinlagerungen kannst du übrigens auch vorbeugen, indem du viel trinkst, möglichst Wasser und ungesüßten Tee. Kräutertees können zudem krampflösend wirken. Gemüse wie Karotten und Zucchini kann hingegen bei einem Blähbauch helfen. Nicht nur Frauen mit Regelschmerzen, sondern auch Frauen, die beispielsweise trotz Einnahme der Pille unter PMS leiden, können von den Ernährungstipps profitieren.

Welche Lebensmittel können bei Regelschmerzen hilfreich sein?

Fisch

Fisch, vor allem Lachs, enthält Omega-3-Fettsäuren, diese können die Schmerzen bei Bauch- und Unterleibskrämpfen lindern. Reich an den Fettsäuren sind auch Makrele, Thunfisch und Matjes, diese dürfen während der Menstruation gerne verzerrt werden. Auch Leinöl enthält viele Omega-3-Fettsäuren, das Öl fördert die Blutgerinnung und lindert die Schmerzen und Krämpfe effektiv.

Ananas

Das Obst enthält Mangan und schwächt die Blutung ab. Es gilt daher bei Regelschmerzen und PMS als natürliches Hausmittel gegen die Schmerzen. Des Weiteren enthält die Ananas Bromelain, dies wirkt krampflösend und entspannend.

Rotes Fleisch

Mit dem Blutverlust verlierst du auch Eisen. Eine Ernährung mit eisenhaltigen Lebensmitteln ist daher besonders wichtig. Rotes Fleisch, Feldsalat, Rucola, Trockenfrüchte und Petersilie gelten als besonders eisenhaltig. Notfalls kannst du auch Eisenpräparate einnehmen.

Ingwer

Neigt die Haut während der Menstruation zu Unreinheiten, kann hier Ingwer helfen, ein klares Hautbild zu erreichen. Zudem hilft Ingwer gegen Übelkeit und Schmerz. Ingwer kann vielseitig verwendet werden, als Tee, zum Salat oder im Smoothie.

Mandeln

Frauen, die während der Regelblutung unter einem Stimmungstief leiden, können Mandeln helfen. Mandel können dazu beitragen, den Serotoninhaushalt im Gehirn in Balance zu bringen. Das in Mandeln enthaltende Magnesium hilft zudem, die Krämpfe während der Menstruation zu lindern. Reich an Magnesium sind zudem Bohnen, Linsen und Kürbiskerne. Magnesium wirkt auch besonders gut gegen die Müdigkeit.


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