Schnelles Abnehmen ist ein Terminus, der in der heutigen Zeit immer mehr an Gewicht gewinnt. Das reine Abnehmen oder ein gänzlich gesunder Lifestyle rückt dabei immer mehr in den Hintergrund und die Ergebnisse dafür umso mehr in den Fokus. Schnelle und vor allem effektive Ergebnisse sollen her. Zusätzlich dazu soll möglichst wenig Arbeit und Aufwand abverlangt werden, um an die Ergebnisse zu kommen. Wie ist es nun also möglich, möglichst schnell abzunehmen, ohne dabei den individuellen Alltag umplanen zu müssen und vor allem auf die zeitraubende Aktivität des Sports zu verzichten? Das Geheimnis verbirgt sich hinter einer schier unscheinbaren Methode: der Ernährung. Selbst erfahrene Sportler wissen, dass für die perfekte Sommerfigur eine gewisse Ernährung verfolgt werden muss. Doch nicht allein das Essen bestimmt die Körperform. Auch haben beispielsweise Hormone, Aktivitäten, Stoffwechsel und Getränke einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf das Abnehmen. Doch hier einige der wichtigsten Tipps, wenn es darum geht, schnell und vor allem ohne Sport abzunehmen.

Tipp 1: Viel Trinken

Das Trinken wird immer und immer wieder vernachlässigt. Dabei ist es die vielversprechendste Methode, um schnell und vor allem nachhaltig abzunehmen. Leider wird jedoch auch unter professionellen Sportlern und Athleten viel zu wenig getrunken. Als Faustregel kann sich jedoch gemerkt werden, dass mindestens 3 Liter Wasser täglich zu sich genommen werden, um den natürlich Kreislauf und vor allem den Stoffwechsel zu unterstützen. Nicht nur sorgt eine ausreichende Hydration des Körpers für verbesserte Stoffwechselaktivitäten durch den effektiveren Transport von Nährstoffen durch Zellflüssigkeit, auch wird das Blut verdünnt und kann damit eine höhere Transportleistung erbringen, was wiederum die allgemeine Stoffwechselaktivität fördert. Dadurch wird zusätzliches Fett verbrannt und es kann Gewicht verloren werden, indem lediglich ausreichend Wasser getrunken wird. Bei einer Dehydration hingegen meldet sich der Körper mit den üblichen Erscheinungen wie Kopfschmerzen und Übelkeit zu Wort. Statt also zum Essen oder gar zu den Tabletten zu greifen, wenn sich Kopfschmerzen breitmachen, sollte das nächste Mal der erste Griff zur Wasserflasche gehen.

Tipp 2: Kaloriendefizit einbauen

Wer abnehmen will, ohne dabei Sport zu treiben, muss seine Ernährung dahingehend anpassen. Das Grundprinzip des menschlichen Körpers ist dasselbe wie das Grundprinzip der Physik. Energie kann weder verloren noch erschaffen werden und sie muss sich im Gleichgewicht befinden. So ist es speziell im Hinblick auf den Körper so, dass die Energie, welche den Tag über verbraucht wird, in Form von Nahrung und Nährstoffen wieder zugeführt werden muss. Wird nun ein Kaloriendefizit eingebaut, sprich: weniger Energie in Form von Nährstoffen zugeführt, als verbraucht, so bezieht der Körper die übrige Energie aus eigenen Reserven, welche in diesem Fall die Fettdepots des Körpers sind. Das Defizit sollte jedoch nicht zu hoch angesetzt werden, um den Körper nicht zu überfordern. Ein maximales Defizit von 500 kcal täglich sollte daher nicht überschritten werden.

Tipp 3: Natürliche Fatburner in die Ernährung einbauen

Natürliche Fatburner sind eine Schöpfung des Fitnesshypes der letzten Jahre. Nicht etwa ist es so, dass diese Lebensmittel neu geschaffen wurden, sondern davor wurden sie lediglich als herkömmliche Lebensmittel geahndet. Die Rede ist von den Geheimwaffen der Profi-Sportler wie beispielsweise Grüner Tee, Zimt, Kaffee, Paprika, Ingwer, Tomaten, Zwiebeln und jede Menge Protein. Diese Lebensmittel enthalten verschiedene Stoffe, welche wiederum einen anregenden Einfluss auf den Stoffwechsel haben. So kurbeln beispielsweise scharfe Gewürze wie Chili, Paprika oder Ingwer den Stoffwechsel an, indem die Thermogenese gefördert wird. Dadurch stoßen die umliegenden Zellen Energie in Form von Wärme ab und reduzieren dadurch das Fettgewebe. Tomaten, Paprika und Möhren treiben den Stoffwechsel durch das sogenannte Beta-Carotin an, Protein fördert die sogenannte Protein-Bio-Synthese, Zitrusfrüchte unterstützen den Carnitin-Haushalt und Kaffee sowie schwarzer Tee bringen den Stoffwechsel durch das enthaltene Koffein auf Hochtouren. Werden diese Geheimzutaten intelligent in den Speiseplan eingearbeitet, kann noch das letzte Bisschen Fett aus den Reserven gekitzelt werden.

Tipp 4: Ernährung auf Low Carb umstellen

Zusätzlich eine kohlenhydratreduzierte Ernährung zu verfolgen kann vor allem für bereits athletische Personen ein großer Vorteil sein. Durch die reduzierten Kohlenhydrate speichert der Körper weniger der darin enthaltenen Energie in Form von Fett ein und verringert damit die Wahrscheinlichkeit des weiteren Aufbaus von Fettreserven. Zusätzlich zeichnet sich ein ähnliches Wirkprinzip wie bei dem Kaloriendefizit ab. Durch das Defizit an Kohlenhydraten und damit Energie beginnt der Körper damit das Defizit mit den eigenen körperlichen Reserven zu decken und verringert damit den Fettanteil. Auf gesunde Kohlenhydrate solltest du aber nicht verzichten.

Fazit

Der Mythos, man müsse Sport treiben, um abnehmen zu können ist nichts als absoluter Humbug. Möglich ist der reine Gewichtsverlust auch ganz ohne sportliche Betätigung. Allerdings unterstützt eine sportliche Aktivität den Muskelaufbau und damit die allgemeine körperliche Form. Wer jedoch weder Zeit noch Lust hat, sich einer anstrengenden Aktivität hinzugeben, muss seine Prioritäten anders legen. Viel mehr Wert sollte dann an dieser Stelle auf die Ernährung gelegt werden. Mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist es möglich, viel Gewicht zu verlieren und dennoch eine gute Figur zu machen. Wichtig ist es jedoch dabei, auf eine ausreichende Zufuhr von Nährstoffen in den richtigen Mengenverhältnissen zu achten.