Bei Schweißausbrüchen während der Wechseljahre handelt es sich um ein Phänomen, was die meisten Frauen irgendwann einmal zwangsläufig kennenlernen. Diese ziemlich lästige Begleiterscheinung betrifft nämlich die Mehrheit aller Frauen. Schweißausbrüche während der Wechseljahre sind unangenehm – was hilft dagegen? Und vor allem: Woher kommt es eigentlich, dass Frauen während der Wechseljahre so heftig schwitzen? Hängt das Schwitzen während der Wechseljahre mit Alkohol zusammen? Und woran erkennt man, ob es sich um Schweißausbrüche der Wechseljahre oder um Schilddrüsen Probleme handelt? Mit welcher Dauer muss man bei Schweißausbrüchen während der Wechseljahre eigentlich rechnen? (1)

Schwitzen Wechseljahre – wie lange dauert der Spuk?

Es kommt meist ganz unvermittelt und beginnt im Gesicht, danach breitet sich die Hitzewelle über den Hals und den ganzen Oberkörper aus. Nächtliches Schwitzen während der Wechseljahre und Hitzewallungen, die immer wiederkehren, gehören zu einer der nervigsten Begleiterscheinungen – wie lange dauert es eigentlich, bis diese Schweißausbrüche wieder vorbeigehen? Das kommt darauf an. Durchschnittlich dauert eine Hitzewallung etwa drei Minuten lang. Die Dauer, aber auch die Intensität kann sich von Tag zu Tag ändern. Bei den meisten Betroffenen treten Schweißausbrüche über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr auf.

Hitzewallungen während der Wechseljahre – woher kommt das Phänomen?

Vermutlich wird das starke Schwitzen während der Wechseljahre im Gehirn ausgelöst. Hier wird nämlich die Körpertemperatur geregelt. In jedem Fall aber spielen auch hier die Hormone eine maßgebliche Rolle. Zum einen, so vermuten Experten, wird das Stresshormon Adrenalin verstärkt ausgeschüttet, zum anderen sinkt auch der Östrogenspiegel ab. Das führt zu einer Fehlsteuerung der zentralen Wärmeregulierung im Gehirn.

Allerdings vermutet man, dass auch der Lebensstil seine Rolle dazu beiträgt, wenn Frauen vermehrt an Hitzewallungen leiden. Der Konsum von Kaffee, schwarzen Tee und Alkohol, stark gewürzten Speisen, Stress, Übergewicht, zu heißen und schwer verdaulichen Speisen könnten Schweißausbrüche während der Wechseljahre begünstigen.

Zudem gibt es Medikamente, die das Schwitzen während der Wechseljahre möglicherweise auslösen.

Es muss außerdem nicht zwingend sein, dass die Hitzewallungen aufgrund der Wechseljahre auftreten. Auch Krankheiten wie Schilddrüsenüberfunktion, Unterzuckerung bei Diabetes oder Allergien, aber auch Tumore könnten die Ursache für Schwitzen während der Wechseljahre sein.

Im Zweifelsfall sollte also lieber de Arzt befragt werden, wenn Hitzewallungen auftreten. Im Übrigen gilt: Wer häufig Hitzewallungen hat, gefährdet die Gesundheit, denn man vermutet, dass diese die Gefäße schneller altern lassen und somit möglicherweise dem Herz schaden.

Schwitzen Wechseljahre – was tun? Die 4 besten pflanzlichen Mittel

Mittel gegen Schwitzen während der Wechseljahre gibt es viele. Die besten davon sind:

  1. Remifemin
  2. Femiloges
  3. Klimaktoplant
  4. Meno Balance
  5. Meno Elle

Alle diese Mittel machen sich die Pflanzenheilkunde zunutze und beinhalten Wirkstoffe aus Rotklee, Salbei, Soja, Frauenmantel, Traubensilberkerze, Schafgarbe etc. Sie werden nicht nur gegen Hitzewallungen während der Wechseljahre, sondern auch bei Menstruationsbeschwerden, Schlafproblemen, Reizbarkeit und Gelenkschmerzen eingesetzt.

Die Wirksamkeit dieser Produkte ist erstaunlich gut, Nebenwirkungen gibt es meistens keine. Viele Frauen finden den Gedanken an ein reich pflanzliches Produkt angenehmer als an eine medikamentöse Behandlung zum Beispiel durch einen Hormonersatztherapie.

Schwitzen Wechseljahre: Hausmittel und weitere Tipps

Mit den folgenden Tipps lassen sich die Hitzewallungen ganz gut in Schach halten. Wichtig ist vor allem eine leichte und gesunde Ernährung. Dazu gehört viel Obst und Gemüse, aber wenig Fett. Rotes Fleisch sollte ganz vom Speiseplan gestrichen werden. Kaffee und Alkohol sollten weitestgehend gemieden werden. Ein wirkungsvoller Tee bei Schwitzen in den Wechseljahren ist Salbeitee, da er das Schwitzen vermindern soll. Weiter in sollen Leinsamen, Rotklee und Granatpafel einen positive Wirkung bei unerwünschten Schweißausbrüchen haben.

Wenn es wieder soweit ist und einen Hitzewallung im Anmarsch ist, kann eine kalte Dusche oder Wechselduschen hilfreich sein.

Weil Stress als begünstigend gilt, könnten Entspannungsübungen wie Meditation oder Yoga jetzt Erleichterung verschaffen.

Auch die Kleidung spielt eine maßgebliche Rolle: sie sollte aus Naturmaterialien sein und am besten ist der Zwiebellook, da hier schnell mal einen Schicht an- und auch wieder ausgezogen ist.

Wechseljahre schwitzen nachts – was hilft?

Da das Schwitzen während der Wechseljahre leider nicht nur morgens, sondern auch tagsüber und nachts auftritt, ist es wichtig, für ein gutes Raumklima zu sorgen. Die Schlaftemperatur sollte nicht über 18 °C liegen, die Bettwäsche und die Schlafbekleidung dünn und aus Baumwolle sein. Um nicht zu sehr beim Schlaf gestört zu werden, empfiehlt es sich, direkt neben dem Bett Wechselwäsche bereitzulegen.

Schweißausbrüche Wechseljahre Medikamente

Wenn alles nichts mehr hilft, können sich Betroffene vom Arzt Medikamente gegen die Hitzewallungen verschreiben lassen. Zum Beispiel könnte einen Hormonersatztherapie hilfreich sein, allerdings wird der Arzt das damit zusammenhängende Risiko gut gegen der eventuellen Nutzen abwägen. Generell gilt: Wenn die Wechseljahresbeschwerden, also Hitzeschübe, Schlafstörungen, Gewichtszunahme, depressive Verstimmungen etc. so massiv ausfallen, dass die Lebensqualität beeinträchtig wird, sollte der Arzt um Rat gefragt werden.

Schweißausbrüche Wechseljahre: Homöopathie

Eine weitere Möglichkeit, um gegen Schwitzen während der Wechseljahre vorzugehen, sind Globuli. In diesem Zusammenhang sind vor allem Cimicifuga, Sepis, Ignatia und Lachesis interessant. Wer sich nicht sicher ist, welcher dieser Wirkstoffe am besten ist, kann auf ein Komplexmittel zurückgreifen. Auch Bachblüten oder Schüssler Salze können auf natürliche Weise bei Schwitzen während der Wechseljahre Erleichterung verschaffen.

Schweißausbrüche Wechseljahre – Fazit

Betroffene fragen sich verständlicherweise: Schwitzen während der Wechseljahre – was hilft? Und wie lange muss mit den lästigen Schweißausbrüchen während der Wechseljahre gerechnet werden? Es gibt aber heutzutage einen ganze Reihe von Medikamenten, pflanzlichem Mitteln und Hausmitteln, so dass sich auch die heftigsten Schweißausbrüche eindämmen und aushalten lasen. Mit der richtigen Kleidung, einem gesunden Lebensstil, wenig Stress und einer gesunden Ernährung ist in jedem Fall schon mal eine gute Basis geschaffen. Auch diese Phase geht vorüber!


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Quellen

(1) wikipedia.org/wiki/Klimakterium

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