Bei vielen Menschen bildet sich mit zunehmenden Alter eine vertikale Falte auf der Stirn, umgangssprachlich nennen wir sie die Zornesfalte. Sie entsteht durch unsere natürliche Mimik und ist meist eine typische Alterserscheinung. Der Grund für diese Vertiefung kann allerdings neben der Hautalterung oder häufiger Bildschirmarbeit auch eine genetische Veranlagung sein. Zusätzlich kann Stress  ausschlaggebender Faktor, für die Faltenbildung zwischen den Augenbrauen sein. Wenn wir konzentriert oder emotional berührt sind, ziehen wir oft unbewusst unsere Brauen zusammen und beanspruchen damit unsere Haut. Die Haut verliert im Alter an Elastizität. Daher können sich dann bleibende Kerben bilden, die dauerhaft bestehen bleiben. Doch wie kann die Entstehung der Zornesfalte verhindert werden und wie kann man die bereits entstandene Zornesfalte bekämpfen oder zumindest mildern?

Wie entstehen Zornesfalten?

Der medizinische Begriff für die Zornesfalte nennt sich Glabellafalte. Es ist eine mimische Falte. Die Zornesfalte lässt uns ernst, strenger und älter wirken. Der Name lässt vermuten, dass die Zornesfalte durch viel Wut und Zorn entsteht. Selten ist es aber wirklich der Zorn, der die Faltenentstehung begünstigt. Arbeiten und Tätigkeiten bei denen wir viel Konzentration benötigen, wie z.B. lesen, fernsehen oder die Arbeit am PC, fordern unsere Augen. Unsere Muskulatur wird somit täglich stark beansprucht. Wenn wir unter Anspannung stehen, ziehen wir unbewusst unsere Stirnmuskeln zusammen, wir wollen damit unsere Augen schonen. Doch dies beansprucht auf Dauer unsere Haut und daraus kann die Zornesfalte entstehen. Wenn wir jünger sind begibt sich die Haut nach der Anspannung wieder in die Ausgangslage, doch mit zunehmenden Alter verliert sie an Elastizität. In der Folge kommt es zur Faltenbildung, die langfristig bestehen bleibt. Die Zornesfalte lässt das Gesicht unentspannt wirken.

Ursächlich für die Zornesfalten können übrigens auch Kurz- oder Weitsichtigkeit, oder eine Brille mit falsch angepasster Sehstärke sein. Wer also häufig die Augen zusammenkneift, sollte beim Augenarzt die Sehstärke überprüfen lassen. Eine weitere Ursache kann die genetische Veranlagung sein, selbst Teenager können erblich bedingt schon unter Zornesfalten leiden.

Zornesfalten vorbeugen

Zwar kann niemand der natürlichen Hautalterung entgehen, doch du kannst der Faltenbildung mit einigen Tricks gezielt entgegenwirken. Der Prozess der Hautalterung setzt bereits ab dem 25. Lebensjahr ein, äußerlich sichtbar wird dies meist ab etwa 35 Jahren. Die Haut- und Organalterung wird von vielen Faktoren beeinflusst, wie zum Beispiel UV-Licht, Nikotin oder Stress. Es ist sinnvoll, bewusst darauf zu achten die Stirn nicht in Falten zu ziehen und stattdessen versuchen, viel zu lächeln. Sonne und UV-Strahlung begünstigen bekanntlich zusätzlich die Hautalterung und damit auch Falten. Sinnvoll ist es daher, eine Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 aufzutragen.

Zusätzlich kannst du mit Vitaminen die Zornesfalte bekämpfen. Denn Vitamine, aber auch Spurenelemente und Nährstoffe unterstützen die Bildung von Kollagen. Zudem helfen die in Obst und Gemüse, sowie in Nahrungsergänzungsmitteln enthaltenen Antioxidantien der Haut, freie Radikale zu binden. Die Haut wird kräftiger und gesünder. Als besonders hilfreich gelten die Vitamine A, B3 und B9, C, E, sowie Koenzym Q10.

Zornesfalte entspannen

Die Haut soll unseren Körper vor schädlichen Einflüssen schützen, sie wehrt chemische Substanzen und Bakterien ab und reguliert unseren Wasserhaushalt. Eine geregelter Wasserhaushalt spielt bei der Faltenbildung eine große Rolle. Denn mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag, am besten Wasser und ungesüßte Tees bewirken eine bessere Hautdurchblutung, die Haut bekommt dadurch eine bessere Spannkraft. Daher gilt Wasser auch als Hausmittel Nummer Eins gegen Faltenbildung. Als sehr hilfreich gegen Zornesfalten gelten übrigens ebenfalls Entspannungsübungen wie beispielsweise Yoga oder Progressive Muskelentspannung. Zusätzlich ist es möglich mit einer speziellen Technik sozusagen die Zornesfalte wegmassieren zu können.

Auch Cremes können gegen die Falten helfen. Sie helfen der Haut sich zu regenerieren und gegen Umweltbelastungen zu schützen. Biotulin, auch Biobotox genannt, ist ein Anti-Aging Gel, auch diesem sagt man eine gute und schnelle Wirkung, gegen die die beginnende Faltenbildung um die Augen nach. Das Gel enthält unter anderem Hyaluronsäure und Pflanzenextrakte. Sollte die genannten Möglichkeiten gegen die Zornesfalte nicht helfen und die Zornesfalte großen Leidensdruck verursachen, kann diese auch mit Botox behandelt werden.

Zornesfalte wegmassieren

Du möchtest die Zornesfalte bekämpfen oder der Faltenbildung vorbeugen? Das geht neben wirksamen Hautcremes auch mit gezielten Massagetechniken. Dafür kannst du mehrfach am Tag ein spezielle und einfache Technik durchführen: Den V-Griff. Lege die Kuppen deines Zeigefingers und des Mittelfingers direkt auf die Zornesfalte bzw. zwischen deine Augen. Danach kannst du beide Finger gespreizt und mit etwas Druck langsam nach oben führen, über die die Stirn bis zum Haaransatz. Dabei soll eine V-förmige Bewegung entstehen. Deshalb nennt man diese Technik auch V-Griff. Am besten wiederholst du diese kleine Übung 10 Mal, du kannst sie auch mehrfach am Tag durchführen. Wichtig ist es, immer wieder neu an der Nasenwurzel anzusetzen und nur nach oben vor zu gehen. Der Massagegriff soll die Stirn glätten und die Stirnmuskeln entkrampfen, so kann sich die Zornesfalte entspannen.

Ebenfalls als wirksam erwiesen haben gegen die Zornesfalte, soll sich auch Akupressur aus der traditionellen chinesischen Medizin, diese kannst du auch selbst durchführen. Bei dieser Technik sollen die Energiepunkte stimuliert werden. Eine regelmäßige Anwendung kann die Gesichtsmuskulatur stärken und dem Gesicht eine jüngere Ausstrahlung geben. Um die Zornesfalte zu entspannen, können auch Gesichtsgymnastik Übungen und Lymphdrainage helfen.

Zornesfalte Pflaster

Pflaster gibt es mittlerweile so gut wie für jeden Bedarf. Die Funktionspflaster vom Regenerationspflaster bis hin zum Schlankheitspflaster, erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit. So sollen auch Mimikfalten durch die Faltenpflaster reduziert werden können. Das Pflaster soll nachts getragen werden und die Haut fixieren, damit sie sich nicht mehr bewegt. Die Gesichtsmuskulatur soll sich dadurch entspannen können und die Durchblutung soll gefördert werden. Die Wirkung ist allerdings fraglich, denn konzentriert sind wir ja eher tagsüber. Auch die Rückmeldungen der Käufer sind unterschiedlich. Einige meinen die Zornesfalte habe sich verbessert, andere meinten, sie haben keine Wirkung feststellen können.

Zornesfalte Creme

Wenn die Haut genügend Feuchtigkeit erhält, ist sie weniger anfällig für Falten. Wichtig ist es daher, die Haut morgens und abends mit einer speziellen Creme zu pflegen, auch wenn schon eine Zornesfalte vorhanden ist. Zusätzlich ist es wichtig, den Körper von innen heraus mit Feuchtigkeit zu versorgen, mit genügend Flüssigkeit. 1,5 bis 2 Liter Wasser oder ungesüßter Tee gilt als die empfohlene Tagesmenge. Cremes mit Hyaluronsäure gelten als sehr wirksam. Die hochwertigen Inhaltsstoffe der Cremes sorgen dafür, dass die Haut ausreichend Feuchtigkeit erhält und tragen zur Regeneration und Beruhigung bei.

Zornesfalte Hyaluronsäure

Ist es möglich die Zornesfalte mit Hyaluron zu entfernen? Die Therapie mit Hyaluronsäure soll sich bei Zornesfalten bewährt haben. Der körpereigene Wirkstoff wird von einem Dermatologen in die Haut gespritzt, damit sollen die Falten aufgefüllt werden und die Haut eine natürliche Feuchtigkeit erhalten. Sie soll dadurch wieder elastischer werden. Die Behandlung der Zornesfalte mit Hyaluronsäure geht ohne die Unterspritzung, denn es gibt zusätzlich Hyaluron Seren, sowie Cremes, Gele und Hyaluron Kapseln. Zornesfalten sollen sich also auch durch die Wirkung von Hyaluronsäure entfernen lassen. Hyaluronsäure gilt als einer der effektivsten Wirkstoffe in Kosmetikprodukten, er wird sehr vielseitig eingesetzt. Die Produkte unterscheiden sich jedoch in Konzentration und Qualität.

Zornesfalte Botox – Kann die Zornesfalte dauerhaft entfernt werden?

Die Wirkung von Botox ist umstritten. Das Botulinumtoxin wird mittlerweile jedoch sehr vielseitig eingesetzt, zum Beispiel auch als Medikament gegen Krankheiten. Laut Toxikologen sollen die Nebenwirkungen hierbei gering sein. Botox gilt als Wunderwaffe gegen Falten, das Botulinumtoxin blockiert bestimmte Nerven und soll eine Muskelentspannung bewirken, dadurch werden die Falten geglättet. Die Lähmung der Muskeln tritt gleich nach der Injektion ein. Die Unterspritzung mit Botox kann auch vorbeugend eingesetzt werden, um der Entstehung einer Zornesfalte sofort entgegen zu wirken. Botox soll das Gesicht wieder entspannter wirken lassen und bei manchen Menschen auch gegen Migräne helfen. Die Zornesfalte dauerhaft entfernen, kann Botox jedoch nicht. Denn die Haut baut Botox wieder ab und so muss die Behandlung, alle drei bis sechs Monate wiederholt werden. Die Kosten für eine Botoxinjektion liegen bei etwa 200,00 bis 400,00 Euro.

Zornesfalte vorher nachher – Vergleich, lohnt es sich?

Wer sich doch für eine Botox-Behandlung entscheidet, sollte sich vorher ausreichend informieren. Eine Botox- Behandlung kann zum Beispiel bei einer genetisch vererbten Zornesfalte oder bei Migräne zum Einsatz kommen. Auch eine präventive Unterspritzung ist möglich. Ein Zornesfalte vorher nachher Vergleich ergab bei einigen Behandelten, dass die Falten kaum noch zu sehen waren. Wichtig ist es allerdings, sich diesen Schritt gut zu überlegen und die Pro’s und Contras’s gut anzuwägen, denn Botox kann im Gegensatz zu Hyaluronsäure nicht wieder entfernt werden. Zusätzlich ist die Botox-Behandlung auch eine finanzielle Frage, da Botox sich im Körper wieder abbaut, müssen Behandlungen etwa alle drei Monate durchgeführt werden.


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[2] https://www.elle.de/zornesfalte

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